Anime Classics: Princess Nine


Ursprünglich wollte ich eigentlich einen Text über Ookiku Furikabutte schreiben, aber die Junge sind mit ihren 2 Jahren dann doch noch etwas zu jung für die Kategorie. Damit das Sportgenre (tatsächlich kann mich in dem Genre irgendwie nur Baseball fesseln) hier aber nicht zu kurz kommt, gibts die erstklassige weibliche Variante Princess Nine.

Originaltitel: プリンセスナイン 如月女子高野球部 (Princess Nine – Kisaragijoshikou Yakyuubu)
Länge: 26 Episoden (25 Minuten)
Ausstrahlungszeitraum: April bis Oktober 1998


Ryo Hayakawa ist ein echtes Werferas, was auf ihren verstorbenen Vater zurückzuführen ist. Doch eben deshalb will sie nach ihrem Abschluss der Mittelstufe ihrer Mutter, die sie 10 Jahre lang alleine aufgezogen hat, im familieneigenen Udon-Restaurant unterstützen. Eines Tages wird aber Keiko Himuro, die Vorsitzende der angesehenen Kisaragi Girls High, auf sie aufmerksam und will, mit ihr als As eine Baseballmannschaft aufstellen, und bietet ihr dafür ein Stipendium an. Für die richtige Überzeugung sorgt der Schlagmann Hiroki Takasugi, der mit dem neuen Jahr auf die Partner-Jungenschule geht. Als Coach gibts den allzeit besoffenen Shinsaku Kido, der neben einigen ungewöhnlichen Trainingsmethoden auch noch Ryos Vater aus seiner Zeit kennt. Als Problem erweist sich dann aber die Tennisspielerin, Tochter der Vorsitzend und Möchtegernverlobte Hirokis, Izumi Himuro. Erste Mitglieder der Mannschaft sind die immer freundliche Hikaru Yoshimoto und die schweigsame Yuki Azuma. Für gute Runs sorgt danach die Sprinterin Seira Morimura. Für gute Stimmung und Desu-Überfluss sorgt Nene Mori als Managerin, die ihre ganze Erfahrung durch Sportmanga angesammelt hat. Als nächste Batterin gibts Koharu Hotta, die sich dank dem Meer einen ordentlichen Schwung antrainiert hat. Als unfähige Anwesende steht Yoko Tokashiki zur Verfügung, die dadurch eigentlich nur hofft, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Für die genialen Shortstops stößt Kanako Mita, die Tochter des Schuldirektors, hinzu, der das so garnicht gutheißen kann und will. Einer guten Catcherin um Ryos Bälle zu halten bedarf es natürlich auch, also wird Mao Daidoji aus dem Judo-Team rekrutiert. Izumi stößt nach einigem Ärger natürlich auch hinzu.
Was danach folgt, kann sich sicherlich jeder denken, der schon einmal etwas in der Richtung gesehen oder gelesen hat: die Medien machen Druck, und die Eltern sind auch so ziemlich dagegen. Aber natürlich shclagen die Mädchen sich da immer wieder gemeinsam durch, auch wenn öfters mal die Liebe dazwischen poltert.

Die Animationen übernahmen damals d-rights (Maria-sama ga Miteru) und Phoenix Entertainment in Zusammenarbeit mit Art Land. Die Regie übernahm Tomomi Mochizuki, der sich zuvor u.a bei der ersten Ranma 1/2 Staffel und Kimagure Orange Road-Reihe beweisen durfte. Das Drehbuch stammt aus der Schreibmaschine von Hiro Maruyama, der sonst vorallem als Produzen,t beispielsweise bi Gundam 00 und FMA, tätig ist. Für den musikalischen Hörgenuss sorgte Masamichi Amano, der die Musik dann gleich noch von der Warschauer Philharmonie einspielen ließ. Für das Animecharakterdesign basierend auf dem Manga von Kensei Date und Akihiko Yamashita sorgte Yoshimi Hashimoto. Opening und Ending haben die Seiyus von Ryo und Izumi, Miki Nagasawa und Mami Kingetsu, eingesungen, wobei man letzteres dann aber doch lieber skippt. Die Animationen der Serie selbst wirken am Anfang so etwas inkonsistent, was sich im Verlauf aber natürlich bessert. Die vielen Wiederholungen hingegen nehmen allerdings nicht ab, aber man überlebt es.

Spaß macht die Serie auf alle Fälle für Baseball- und Fans leicht ungewöhnlicher Shoujos. Die komplette Serie ist in den USA sowohl als VHS als auch auf DVD erschienen. Die Synchro ist (wie erwartet) zum Wegrennen. Die Disks in die Finger zu kriegen, dürfte mittlerweile leider reichlich schwer sein.

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1 Response to “Anime Classics: Princess Nine”


  1. 1 SDS 29. August 2009 um 10:05 pm

    „Sportgenre (tatsächlich kann mich in dem Genre irgendwie nur Baseball fesseln)“
    Könnte es vielleicht daran liegen, dass du nicht all zu viele ‚echte‘ Sportserien schaust, sondern hauptsächlich Serien in denen der Sport nur nebensächlich ist und das Hauptaugenmerk „die große Romanze“ oder die Charakterentwicklung ist? Dann kann man vermutlich wirklich nur auf Baseball-Serien zurückgreifen. Auf jeden Fall würde ich dir in diesem Fall aber von dem dir erwähnten Oofuri abraten. Oofuri konzentriert sich komplett auf Baseball, ohne halbwegs gute Kenntnisse der Baseball-Regeln versteht man auch einige Plotwendungen in den einzelnen Folgen nicht. Die ganze Serie besteht nur aus zwei Spielen, das zweite Spiel besteht aus ganzen 10 Folgen, ohne die Vorbereitungs- und Abschlussfolgen mit zu zählen, romantische Konsetellationen existieren nicht und die Serie hört mittendrin auf. Ich mochte Oofuri, ich mag so ziemlich alle Sportserien, egal ob Baseball, Boxen oder Volleyball, aber wenn man eher Sportserien mag, in denen es nicht primär um den Sport geht, wird man völlig enttäuscht.

    Ich würde sagen, dass du Oofuri eine Chance geben kannst, wenn du OverDrive mochtest. Die Ähnlichkeit beider Serien ist sehr groß, wobei OverDrive die einzelnen Charaktere um einiges detailreicher beleuchtet.


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