Eden of the East – Paradise Lost



Alles hat ein Ende, nur Higashi no Eden hat Zwei. Oder so ähnlich.



OP: School Food Punishment – Future Nova













Paradise Lost

Akira und Saki kommen am Flughafen von NArita an und werden sogleich von den Männern der netten Iinuma abgeholt, die so garnichts von diesem Möchtegern-Unehelichen-Sohn ihres Mannes hält und ihm ein Haar zur DNS-Probe abzwackt. Da er nun nicht einfach so weg kann, bittet Akira Saki, nach seiner Mutter zu suchen, denn von ihr stammt der kleine Mameshiba. Er selbst tauscht dann mit einem NEET, den er zufällig auf der Toilette antrifft, die Klamotten (warum machen die Leute das immer bei ihm?) und setzt sich anschließend mit einem Motorroller wieder ab.
Zur Kommunikation greift man bei Eden nun aufs VoIP-Programm AirShip zurück, schließlich wird man sonst abgehört. Jintarou lässt Yuuki derweil neue Anweisungen zukommen, zusammen mit etwas Geld. Saki holt nun den Mameshiba ab und findet gemeinsam mit Satoshi Akiras vermeintliche Mutter Aya Iwashita, die Besitzerin eines Thai-Restaurants. Während des Gesprächs rückt sie nicht wirklich mit Sprache heraus; schließlich findet Satoshi auf der Toilette ein Bild von ihr und Iinuma während ihrer Schwangerschaft in den USA. Doch nun nahen die Verfolger, also setzt man sich ab. Saki stellt Aya schließlich noch einmal zur Rede, doch die meint, ihren Sohn nicht dazu erzogen zu haben, Geld für andere Menschen auszugeben, und zieht mit Angelika, dem Mameshiba, davon.
Akira erreicht derweil eine Raststätte, auf der die Juiz-Server geparkt sind, die Fahrer machen momentan Pause, und die vier Juiz-Schwestern genießen die Ruhe vor dem Sturm. Mononobe lässt nun seinen Server wegfahren, Akira schnappt sich dafür gleich seinen eigenen Truck, den Führerschein hat er sich ja eh schon vor Ewigkeiten gekauft. Onee-chan fährt dafür nun Nr. 1s Truck.
Die nächsten polizeilichen Probleme kriegen kriegen Pantsu und Haruo, also flüchten sie durch einen Tunnel, der noch aus der Zeit der Studentenproteste vom Ende der 60er stammt und halten Kontakt von einem Webcafe aus.
Die Fahrt für die Server geht zum Iinuma-Anwesen, Kazuomi will vorher noch Mr. Azo Saito treffen, der isch Süßigkeiten bestellt hat. Der Alte erzählt ihm, dass er Akira wegen seiner etwas anderen Sicht aufs Geld und die Menschen, fürs Spiel gewählt hat. Bei Iinuma darf Akira sich nun erstmal als Terroristen bezeichnen (was ja garnicht so abwegig ist), bevor Mononobe ihn zum Gespräch bittet und anbietet, ihn auszuzahlen und die Eden Corp. in Ruhe zu lassen, wenn Akira abzieht. Doch da Mononobe Ansichten bezüglich der Zukunft das LAndes nicht gerade rosig sind, bittet Akira Juiz nun um einen letzten großen Gefallen: er will sämtliche Handys des Landes ein Video zukommen lassen, in dem er sich als Terrorist äußert und fordert, dass die alten Leute in führenden Positionen ihre Stelle endlich an die jüngere Generation abtreten bzw. ihnen mehr Möglichkeiten bieten. Als letztes Geschenk erhält jeder Gesprächsteilnehmer genau einen Yen.
Mr. Outside sieht das Spiel als beendet an und ruft die verbleibenden Kandidaten an und löscht die Erinnerungen an das Spiel. Doch bei Akira zeigts keine Wirkung, hat er das wohl schon zu oft hinter sich.
Mononobe steigt in seinen Wagen, fährt ans Tor und trifft auf den ihm nun unbekannten Yuuki, der die Pistole zückt. Also Mononobe mal wieder Gas, fährt den Kontrahenten an und begeht erneut Fahrerflucht. Akira öffnet derweil den DNS-Test: er ist nicht Iinumas Sohn. Nun hat er selbst aber noch etwas vor, also macht er sich… und Saki ihm nach, die ihn nun küsst. Er verspricht schließlich, wieder zurück zukommen.


6 Monate ziehen ins Land, doch wenig ändert sich, auch wenn Akiras Kaufhaus nun zu einem kleinen Mekka für NEETs geworden ist. Er selbst schnappt sich des Nachts das Taxi von Ato, verpasst ihm mit einem Hausschuh eins auf die Rübe und dann ghet die Fahrt los, es steht noch einiges bevor.

Die Geschichte kommt zu Ende (auch wenn das Selecao-Handy am Ende wohl eine neue Runde verspricht), wenn auch nicht so packend wie erhofft. Das Erzähltempo hat man weiter zurückgeschraubt, den politischen Anteil weiter in die Höhe geschraubt und den erhofften Josei-Anteil mit einem Kuss aufs absolute Minimum reduziert. Die Animationen wirken auch nciht mehr so wirklich frisch, die Hintergründe sinds dafür noch immer. Also nicht wirklich ein Meisterwerk für Josei-Fans (für die es ja ursprünglich gedacht war), sondern eher ein politischer Seinen, der es sich allerdings etwas einfach mit seinen Aussagen macht. Dennoch eine kleine Empfehlung.
Wertung: 4 / 5

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5 Responses to “Eden of the East – Paradise Lost”


  1. 1 Sasumotu 5. September 2010 um 12:59 am

    Ich habe auch just gerade den Film gesehen. Wie auch die Serie und der erste Film hat mir Paradise Lost ausgesprochen gut gefallen. Ich muss sagen, dass ich es schon fast ein bisschen Schade finde, dass die Entwicklung zwischen Saki und Akira so in den Hintergrund geschoben wurde, ein bisschen mehr Josei hätte es dann hier doch ruhig mal sein dürfen.

    Von mir kriegt der Film eine gute 9/10, wobei ich dann auch mehr das Gesamtpaket betrachte. Morgen wird auch erst einmal mein Handy angepasst, denn die Selecao-Handy Klingeltöne warten bereits auf meinem Laptop darauf überspielt zu werden.

  2. 3 Karl 8. September 2010 um 7:32 am

    Selecao Klingetöne! Awesome, so was will ich auch (obgleich mich eh keiner anruft, schon gar nicht Mr. Outside).

    Vom Film war ich aber bitte Enttäuscht. Alles auf was ich habe wurde über den Haufen geworfen, das Josei, wie ihr es nennt, fette Showdowns mit den verbleibenden Selecao, insbesondere Mononobe, die Telefone allgemein wurden recht spärlich benutzt in diesem Film und allgemein wurde mir einiges weggelassen. Ich kann nur hoffen, dass sie sich das für einen weiteren Film oder eine Serie aufgespart haben. Aber dieser Film hat meinen Erwartungen wirklich ans Bein gepisst.

  3. 5 ringlord 9. September 2010 um 1:32 pm

    Wenn ich wüsste, in welcher dunklen Ecke meiner Verzeichnisstruktur die Daten liegen, würde ich sie dir sogar glatt hochladen. Ich weiß es allerdings nicht mehr.

    Bezüglich des Films glaube ich einfach mal, dass Kamiyama sich ohnehin nie über seine Zielgruppe sicher war, und dabei halt vom Weg abgekommen ist. Schade ists aber wirklich.


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